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	<title>Medientipps aus der Stadtbibliothek Solingen &#187; Jugend</title>
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		<title>Alles, was wir geben mussten</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Fränzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Organspender]]></category>

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		<description><![CDATA[Kathy, Ruth und Tommy wachsen Ende der 70-er Jahren als Waisen in einem ländlich gelegenen Kinderheim in England auf. Ihre Kindheit von Armut und Disziplin geprägt, aber abgesehen davon scheinen sie nicht wirklich unglücklich zu sein. Zwischen Kathy und Tommy entwickelt sich eine Freundschaft, aber Ruth, ängstlich allein gelassen zu werden, drängt sich in diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kathy, Ruth und Tommy wachsen Ende der 70-er Jahren als Waisen in einem ländlich gelegenen Kinderheim in England auf. Ihre Kindheit von Armut und Disziplin geprägt, aber abgesehen davon scheinen sie nicht wirklich unglücklich zu sein. Zwischen Kathy und Tommy entwickelt sich eine Freundschaft, aber Ruth, ängstlich allein gelassen zu werden, drängt sich in diese Freundschaft hinein, und in der Pubertät beginnt sie eine Beziehung mit Tommy, die Kathy isoliert zurücklässt.</p>
<p>Doch das ist nicht das wahre Drama dieser Kindheit: Wie die Kinder und die Zuschauer erst peu à peu erfahren, ist das Kinderheim kein gewöhnliches und seine Bewohner sind keine gewöhnlichen Kinder. Sie sind alle geklont worden, und ihr kurzes Leben dient einzig dem Zweck, anderen als Organspender zur Verfügung zu stehen. So erleben sie eine kurze Jugend auf dem Land, bevor sie alt genug sind, um dann in wenigen Jahren in einigen rasch aufeinander folgenden Operationen »geerntet« zu werden.</p>
<p>Kathy arbeitet in dieser Zeit als Betreuerin für andere ihrer Leidensgefährten und findet in dieser Zeit zuerst Ruth und dann auch Tommy wieder. Endlich können die beiden ihre Liebe zueinander leben &#8230;</p>
<p>Regisseur Mark Romanek (»One Hour Photo«) hat den Bestseller von Kazuo Ishiguro mit einer wundervollen Besetzung (Keira Knightley, Carey Mulligan und Andrew Garfield) in einen berührenden, zutiefst traurigen Film verwandelt, der auf jede Aufgeregtheit verzichtet und die Gefahr einer möglichen neuen Sklaverei zum Wohle der Menschheit in all ihrer Unmenschlichkeit darstellt. Sehenswert!</p>
<p><a title="zum Webopac der Stadtbibliothek" href="http://www.stadtbib.stadt-solingen.de/libero/WebopacOpenURL.cls?ACTION=DISPLAY&amp;SID=LIBERO:BSW&amp;RSN=468640" target="_blank">»Alles, was wir geben mussten«</a>. UK/USA, 2010. 1 DVD, 20<sup>th</sup> Century Fox. Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch. Länge: ca. 99 Minuten. Extras: Making-of, Stills. FSK: ab 12 Jahren. Preis: ca. € 14,–.</p>
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		<title>Generation Doof</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Elsner-Overberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Untertitel dieses amüsanten Buches ist bezeichnend: “Wie blöd sind wir eigentlich?” fragt das Autorenteam, das sich selbst zur Generation Doof zählt. Witzig und mit klarer analytischer Sicht gehen beide Autoren mit ihrer Generation ins Gericht. Stefan Bonner sagt von sich, er sei Journalist und Fernsehgucker. Anne Weiss ist Kulturwissenschaftlerin und hat sich lange beruflich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Untertitel dieses amüsanten Buches ist bezeichnend: “Wie blöd sind wir eigentlich?” fragt das Autorenteam, das sich selbst zur Generation Doof zählt. Witzig und mit klarer analytischer Sicht gehen beide Autoren mit ihrer Generation ins Gericht. Stefan Bonner sagt von sich, er sei Journalist und Fernsehgucker. Anne Weiss ist Kulturwissenschaftlerin und hat sich lange beruflich mit Jugendkulturen und privat mit Joghurtkulturen befasst.</p>
<p>Die gesammelte Blödheit einer Generation wird hier zur Schau gestellt, allerdings nicht, ohne Hintergründe zu erläutern. Denn die Generation Doof mag es gemütlich und ohne Stress, dazu am besten öffentlich unter Preisgabe ganz persönlicher Dinge, die ohne Scham zur Schau gestellt werden. Der Traumjob ist entweder, mit Hartz IV arbeitslos zu sein, oder – wenn das nicht klappt – einfach Superstar zu werden. Das ist doch voll einfach, das sieht man doch täglich im Fernsehen!<span id="more-737"></span></p>
<p>Die Autoren gehen systematisch vor: Im ersten Kapitel wird das Freizeitverhalten unter die Lupe genommen. Hier ist Spaß angesagt, Charme, Manieren und Ästhetik spielen keine Rolle. Wichtig ist, dass alles bequem und ohne Anstrengung zu haben ist. Komasaufen macht besonders viel Spaß, Shopping-Trips ins Glück stehen auch hoch im Kurs. Auf der anderen Seite bleibt man auch gerne daheim und hütet die Couch im hochtechnisierten Wohnzimmer, das vom Riesenbildschirm dominiert wird. Den Grund für die Markenbezeichnung Doof finden die Autoren in der mangelhaften Bildung, was nicht wirklich überrascht. Eine Generation, der von den Eltern jedes Problem fröhlich aus dem Weg geräumt wurde und die sich für nichts anstrengen musste, lässt sich einfach nicht motivieren, totlangweilige Lerninhalte in der Schule nachzudenken. Das macht doch null Spaß! Heraus kommt ein fundiertes Halbwissen, was in TV-Sendungen gerne gezeigt wird.</p>
<p>Frage: “Wie nannte Muhammad Ali seine Autobiografie?”</p>
<p>Antwort: “Mein Kampf”.</p>
<p>Im Berufsleben gilt es dann, das Halbwissen zu kaschieren und so zu tun, als könne man was. Die Eltern dieser angeblich hochbegabten Nichtskönner gehörten in deren Kindheit zu den größten Bewunderern der süßen Kleinen und haben dieser Generation eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitgegeben. Unterhaltung ist das oberste Lebensziel und auch in der Partnerschaft bleibt man gerne selbst der Star. Sollte diese Generation Kinder bekommen, wird Erziehung durch Verziehung ersetzt, denn anstrengend darf gar nichts sein.</p>
<p>Das Buch ist ausgesprochen frisch geschrieben, hat Witz und zeigt, dass auch Angehörige der Generation Doof über sich selbst hinauswachsen können. Beide Autoren geben aber zu, dass sie dafür ordentlich ackern mussten. Im Buch sind Rechtschreibung und Kommasetzung perfekt, ein seltener Fall, wie nachzulesen ist. Nach den ersten 200 Seiten tritt allerdings ein Ermüdungseffekt beim Lesen ein: Vieles wiederholt sich, eine Straffung wäre gut gewesen. Trotzdem: Ein Sachbuch, das Vergnügen bereitet!</p>
<p>Stefan Bonner / Anne Weiss: Generation Doof. &#8211; Bergisch-Gladbach: Bastei Lübbe Taschenbuch, 2008. – 334 S. &#8211; ISBN 978-3-404-60596-5</p>
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		<title>Into the Wild</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Fränzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wildnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Im September 1992 fanden einige Elch-Jäger in Alaska die Leiche eines jungen Mannes, der offensichtlich in der Wildnis verhungert war. Er war im April desselben Jahres in die Wildnis aufgebrochen, um sich seinen Traum vom freien Leben zu erfüllen. Er lebte im Wrack eines alten Busses, ernährte sich in der ersten Zeit von mitgebrachtem Reis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im September 1992 fanden einige Elch-Jäger in Alaska die Leiche eines jungen Mannes, der offensichtlich in der Wildnis verhungert war. Er war im April desselben Jahres in die Wildnis aufgebrochen, um sich seinen Traum vom freien Leben zu erfüllen. Er lebte im Wrack eines alten Busses, ernährte sich in der ersten Zeit von mitgebrachtem Reis, später dann von den Tieren und Pflanzen der Gegend. Es könnte sein, dass er sich dabei unabsichtlich vergiftet hat. Als er starb, war er nur 24 Jahre alt.</p>
<p>Als dem Schriftsteller und Bergsteiger Jon Krakauer diese Geschichte zu Ohren kam, beschloss er, ihr nachzugehen. Er fand heraus, dass der Tote, Christopher McCandless, aus Virginia stammte. Er hatte mit großem Erfolg sein Studium beendet, als er kurz nach der Abschlussfeier ohne irgendeine Nachricht an seine Familie verschwand. Christopher brach zu einer Reise ins Ungewisse auf. Oft hatte er nur wenig oder gar kein Geld, dann und wann nahm er eine Arbeit an; so war er etwa eine Zeit lang Erntehelfer in South Dakota. Er fuhr in einem Kanu den Colorado hinunter bis zum Golf von Mexiko, aber all das war für ihn immer nur eine Vorbereitung für sein eigentliches großes Abenteuer: Das Leben in Alaska, ganz auf sich selbst gestellt.</p>
<p>Jon Krakauer schrieb schließlich ein Buch über die Reise Christopher McCandless&#8217;, das dem Schauspieler und Regisseur Sean Penn als Grundlage für einen beeindruckenden Spielfilm gedient hat. Mit dem jungen Schauspieler Emile Hirsch in der Hauptrolle entstand aus dieser wahren Begebenheit ein beeindruckendes und bewegendes Roadmovie.</p>
<p>»Into the Wild«. USA, 2007. DVD, Tobis. Sprachen: Deutsch, Englisch. Extras: Making-of; Interviews; Trailer. Länge: ca. 142 Minuten. FSK: ab 12 Jahren.</p>
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